Wie geht das: Steuern sparen mit einer Rürup Rente?

Die staatlich geförderte Rürup-Rente ist eine private Altersvorsorge. Auch als Basisrente bekannt, baut sie eine lebenslange Rente auf. Die besondere Förderung erhält der Rürup-Sparer vom Gesetzgeber über großzügige Steuervorteile in der Ansparphase. Über die  Beiträge lassen sich Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer sparen. Die Beitragshöhe kann der Sparer selbst bestimmen und in der Regel flexibel senken oder aufstocken. Die Rürup Rente soll insbesondere jenen Bürgern eine Basisversorgung bieten, die keine Riester-Rente abschließen dürfen, zum Beispiel viele Selbständige und Freiberufler.

Wie funktioniert die Förderung in der Rürup-Rente?

Der steuerlich geförderte Prozentsatz (von 84% in 2017) erhöht sich jährlich um 2%, bis in 2025 der volle Betrag von 100% erreicht ist. Anders als bei der Riester Rente gibt es hier keine Zulagen, sondern ausschließlich Steuervorteile. Einzahlungen sind dabei zu einem großen Teil steuerfrei, unterliegen jedoch bei der anschließenden Verrentung des Kapitals der Steuer. Während der Ansparphase ist die Rürup Rente sehr flexibel. Es gibt keine Mindestbeiträge sondern lediglich (jährlich neu zu ermittelnde) Höchstbeiträge.

Was sind die Voraussetzungen der Rürup-Rente?

Der Gesetzgeber macht seine Förderung vom Einhalten gewisser Kriterien abhängig, die sich nahe an der gesetzlichen Rentenversicherung orientieren. Ein Rürup-Vertrag muss eine lebenslange Rentenzahlung vorsehen. Die Ansparsumme ist nicht als Teil- oder Kapitalauszahlung möglich. Die Auszahlung darf nicht vor dem 62. Lebensjahr erfolgen. Die Ansprüche einer Basisrente sind nicht übertragbar, veräußerbar oder vererbbar. Also alles entsprechend der gesetzlichen Rentenversicherung.

Welche Formen der Rürup Rente können Sie nutzen?

Die Anlagemöglichkeiten zur Rürup-Rente sind vielfältig und reichen von der klassischen Rentenversicherung über die fondsgebundene Rentenversicherung bis hin zum Rürup-Fondssparplan. Fondssparpläne sind sowohl mit aktiven Fonds als auch mit ETFs möglich. Nutzen Sie die qualifizierte Beratung eines unabhängiger Finanz- und Versicherungsmaklers. Nur er kann Ihnen alle Möglichkeiten, unterschiedliche Anlageformen (mit oder ohne Garantie), Einzahlungsvarianten und steuerlichen Auswirkungen aufzeigen.

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