Wie funktioniert ein Investmentfonds?

Ob Sie als Anleger fürs Alter oder für den Autokauf sparen. Ob sie einmalig oder ab und zu etwas auf die Seite legen wollen. Für jedes Sparziel gibt es den passenden Investmentfonds. Daher legen immer mehr Bundesbürger Geld in Investmentfonds an. Zum Jahresende 2017 zeigt die Statistik des BVI (Bundesverband Investment), dass das in Deutschland angelegte Fondsvermögen erstmals auf mehr als drei Billionen Euro stieg, und Monat für Monat kommen weitere Anlegergelder dazu. Die wachsende Beliebtheit von Fonds resultiert nicht zuletzt daraus, dass viele Anleger in Zeiten niedriger Zinsen auf der Suche nach rentablen Alternativen für die Kapitalanlage sind. Vor allem auch für Privatanleger mit kleineren Anlagesummen bieten Investmentfonds einen einfachen und kostengünstigen Zugang zum Wertpapiermarkt.
Ihr Geld wird, zuammen mit dem Geld vieler anderer Sparer, im jeweiligen Investmentfonds gebündelt und von Anlageexperten entsprechend der zugrunde liegenden Anlagestrategie angelegt. Anders als beispielsweise beim Kauf einzelner Wertpapiere (wie z.B. Aktien) müssen die Sparer jedoch selbst keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Denn Fondsmanager beobachten das Marktgeschehen und treffen die Anlageentscheidungen im Interesse der Anleger. Zugleich können die Fondsmanager mit großen Kauf- und Verkaufsaufträgen günstigere Transaktionen vornehmen, als dies einzelnen Kleinanlegern möglich wäre. Alle Sparer erhalten Fondsanteile entsprechend ihrer Einzahlungen und nehmen so auch schon mit kleinen Beträgen an den Entwicklungen der Kapitalmärkte teil.

Welche unterschiedlichen Strategien gibt es und welcher Anlegerty sind Sie?

Auch bei der Fondsanlage gilt: Wer sich aufs Börsenparkett wagt kann nicht nur gewinnen. Beim Auf und Ab der Kursbewegungen sind auch mal Verluste möglich. Langfristig vermehrt sich das eingesetzte Kapital jedoch immer durch einen Wertezuwachs und Ausschüttungen. Diese sind jedoch nicht planbar, nicht gesichert und jederzeit durch Marktschwankungen gekennzeichnet. Marktschwankungen im Investmentbereich sollten vor allem in den ersten Jahren, “ausgehalten” werden, selbst wenn diese schon einmal bis zu 50 Prozent betragen können. Denn ohne diese Schwankungen (auch Volatilitäten genannt) kann es niemals zu einer langfristigen Mehrrendite (gegenüber einer Festzinsanlage) kommen. Die Marktschwankungen, sinken in einem gut strukturierten Investmentdepot arithmetisch mit jedem Anlagejahr. Im Vergleich zum Direkterwerb einzelner Aktien bieten Investmentfonds aufgrund der breiten Streuung somit einen gewissen Risikopuffer. Wie hoch die Wertzuwächse ausfallen können, hängt in erster Linie davon ab, welche konkreten Anlageprodukte sich im Fondsvermögen befinden:

  • Aktienfonds sind für langfristig orientierte Anleger geeignet, die auch mal eine längere Verlustphase durchstehen können und dafür von den langfristigen Renditechancen der Aktienmärkte profitieren wollen.
  • Rentenfonds legen das Geld ihrer Investoren in festverzinsliche Unternehmens- oder Staatsanleihen an. Hier fallen die Schwankungen meist deutlich moderater aus als am Aktienmarkt, allerdings bei begrenzten Gewinnmöglichkeiten.
  • Mischfonds setzen sowohl auf Aktien als auch auf Anleihen und bewegen sich in puncto Risiko zwischen diesen beiden Kapitalmarktsegmenten.
  • Offene Immobilienfonds investieren den größten Teil ihres Kapitals in langfristig vermietete Gewerbeimmobilien. Sie bieten bei eher geringen Wertschwankungen moderate Renditechancen.

Darüber hinaus kommt es ganz entscheidend darauf an, welche Kriterien das Fondsmanagement bei der Wertpapierauswahl ansetzt. So sind Branchen- als auch Schwellenländer-Aktienfonds mit höheren Wertschwankungen verbunden als solche, die ihr Kapital über die globalen Aktienbörsen der Industrieländer streuen. Auch Mischfonds gibt es je nach Verhältnis von Aktien zu Anleihen in ganz unterschiedlichen Risikokategorien.
Tipp: Bevor Sie sich für einen bestimmten Investmentfonds entscheiden, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, welches Anlagerisiko Sie eingehen können und wollen. Habe Sie die Nerven, um Verlustphasen auszusitzen? Können Sie lange genug auf das Geld verzichten, um auch bei einem längeren Börsentief im Markt investiert zu bleiben? Diese Fragen entscheiden, welche Risikoklasse beim Fondsinvestment für Sie in Frage kommt. Eine gute Beratung ist hierbei schon der halbe Erfolg. Denn wie immer gilt es emotionale Entscheidungen zu vermeiden und sachlich real zu handeln. Gerade bei diesen so wichtigen Entscheidungen unterstützen wir sie rund um die Uhr, ganz nach dem Prinzip: “24/7/365″
Denn Sie wollen ja investieren und nicht spekulieren – oder?

Wer in Wertpapiere investiert, sollte sein Chancen/Risikoprofil daher immer auf verschiedene unterschiedliche Fonds verteilen. Damit lassen sich Kurseinbrüche einzelner Unternehmen, Branchen oder Länder nicht vermeiden aber abfedern. Niemand weiß wie der Markt sich kurzfristig entwickelt. Unvorhergesehene Ereignisse wie etwa ein unerwartet schlechter Geschäftsverlauf schicken hier den Kurs eines Aktientitels genauso schnell in den Keller, wie politische Börsen einen ganzen Markt durchrütteln können.
Gegenüber dem direkten Investment in Aktien können Fondsanleger ihr Investment über alle im Fonds enthaltenen Einzelwerte streuen. Neben Einmalanlagen und Sparplänen kann es auch interessant einen Entnahmeplan einzurichten.  Welche Möglichkeiten sich hierbei, vor allem in Bezug auf Rentenversicherungen ergeben können, zeigen wir Ihnen bei Innteresse gerne auf.

Wie senken Sie die Nebenkosten?

Ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor bei der Fondsanlage ist die Reduzierung der Nebenkosten. Denn: Jeder Euro, der als Gebühr an die depotführende Bank oder die Fondsgesellschaft gezahlt wird, schmälert die Rendite. Achten Sie daher immer auf alle Gebühren, vor allem auf die Erwerbskosten, auch Agio oder Ausgabeausschlag genannt. Diese Kosten, können bis zu mehr als fünf Prozent betragen. Im Vergleich zum Kauf mit Ausgabeaufschlag erhalten Sie über FRANKFURT-INVEST beim Erwerb, beim Verkauf und bei jeder Umschichtung, eine Kostenersparnis von 100 %.

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Welche weiteren “Fondsarten” gibt es?
  • Geldmarktfonds
  • Renten- oder Anleihen Fonds
  • Aktienfonds
  • Mischfonds
  • Dividenden Fonds
  • Multi Asset Fonds
  • Indexfonds/ETF
  • Offene Immobilienfonds
  • Garantiefonds
  • Dachfonds
  • Lebenszyklusfonds

Erklärvideos zu den einzelnen Fondsarten, finden Sie >>HIER

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