Nachhaltige InvestmentsNachhaltige Rendite mit gutem Gewissen

Nachhaltige Anlagen gewinnen weiter an Bedeutung. Mit einem Plus von 29 Prozent ist dieser Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch 2016 überproportional gewachsen.

Der Markt der nachhaltigen Geldanlage boomt – egal ob bei Aktien-, Renten- oder Mischfonds. Nicht mehr nur Kirchen oder Stiftungen wollen ihr Geld ökologisch und ethisch korrekt anlegen – auch immer mehr Privatanleger folgen diesem Trend. Hinter dem Begriff Nachhaltigkeit finden sich eine Vielzahl von Bezeichnungen wie: Grünes Geld oder Green Money, soziales Investment, ethisches Geldanlage, Sustainable and Responsible Investment oder Impact Investment.

Unter Nachhaltigkeitsfonds versteht man im Allgemeinen Investitionen, die verantwortliches, ethisches, soziales und ökologisches Handeln in den Vordergrund stellen. Bei der Auswahl des Anlageuniversums werden diese sogenannten ESG-Kriterien (steht für Umwelt, Soziales und Governance) in der Bewertung stark gewichtet. Unternehmen, die diesen Wertvorstellungen nicht entsprechen, werden vom Anlageprozess ausgeschlossen.

Den drei klassischen Kriterien von Anlageprodukten – Rentabilität, Sicherheit und Liquidität – wird mit dem Thema Nachhaltigkeit nun ein viertes hinzugefügt. Nachhaltigkeitsfonds sollen nicht nur eine gute Performance vorweisen, sondern bringen den zusätzlichen Mehrwert, einen gesellschaftlichen Nutzen (Impact) zu erfüllen. Jede Fondsgesellschaft definiert allerdings den Begriff „Nachhaltigkeit“ unterschiedlich, da der Begriff per se nicht allgemein definiert ist.

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